Khao Sok National Park

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Khao Sok

Khao Sok straddles the central mountain range which forms the backbone of the Malaysian Peninsula and is located just south of the Isthmus of Kra, the peninsula’s bottleneck. Monsoon rains sweep into these mountains from the Gulf of Thailand and the Andaman Sea making this area the wettest of Thailand.

Khao Sok has a complex geological history dating back 300 million years, when the Permian limestone was built up from corals in a warm, shallow and quiet sea. This coral reef stretched from China to Borneo and later became deeply buried under new sediment, which created immense heat and pressure resulting in the limestone rocks we see today.

During the last Ice Age, water was trapped in the enlarged polar caps and the sea level fall, rejuvenating the fluvial systems and producing greater erosion. When the sea levels rose again, the process of erosion was slowed resulting in the smaller meandering rivers and dramatic topography we see now.

The Khao Sok area was most likely home to nomadic forest dwelling tribes some 40,000 years back but the first historic accounts of people residing in the area date back to the reign of Rama II in the late 18th century. After the Burmese attacked the coastal towns of Takuapa and Thalang, the survivors fled inland as far as Khao Sok. They began to clear the land for cultivation of rice, vegetables and domestic fruits and the new settlement flourished, until a deadly epidemic struck it in 1944 and ravaged the population.

In 1961 the first road connecting Phun Phin, the train station of Surat Thani on the east coast, with Takuapa was cut. The old village of Ban Sok received new life with more than 1000 workers settling down, but the forest and its animals faced unprecedented threats. The new road brought a flood of eager settlers from several southern provinces to cut, clear and claim the richest wildlife habitats, the lowland rain forest, as their own.

In the late 1970′s many Thai students joined communist insurgency groups and fled into some of the last remnants of Thailand’s forests. With one of their strongholds in the rugged karst mountains of the present Chiew Lan Lake site, these groups held all incursions into their occupied areas at bay, while logging companies were running riot through other parts of Thailand.

After an aerial survey, both the National Parks Division and the Electricity Generating Authority of Thailand declared a keen interest in this area. The National Parks Division found several rare types of vegetation, limestone mountains, cliffs, caves, rivers, waterfalls and a rich biodiversity of flora and fauna. Gaur, banteng, serow, Malayan tapir and sunbear were roaming the remoter areas, while elephants, tigers, leopards and some smaller cats were observed in perilously small numbers. Most other mammals are nocturnal or arboreal and include gibbons, macaques, langurs, civets, lemurs and several species of squirrel. Some 183 bird species had been recorded, including pheasants and 5 hornbill species.

It was decided that all logging and mining practices must stop and on 22nd December 1980 Khao Sok was formally established as the 22nd National Park of Thailand, covering an area of 645 square kilometre.

In 1982 the Rajprabha Dam was constructed of shale and clay across the Pasaeng River to create a massive 165 square kilometre reservoir to generate hydroelectric power and support irrigation projects in the South. More than one million trees, all areas of true lowland rain forest, the longest free-flowing river in South Thailand and the boundaries of a national park were compromised and the Electricity Generating Authority funded the largest wildlife rescue operation ever undertaken in Thailand under the guidance of Thailand’s leading conservationist Serb Nakhasathien.
The size of the national park itself is not huge, but it borders Sri Phang Nga National Park in the West and Kang Krung National Park in the North as well as two wildlife sanctuaries, namely Khlong Nakha and Khlong Saeng, bringing the whole area to nearly 4000 square kilometres. Therefore it is one of the most important connected areas of tropical rain forest in Southern Thailand. Although the lake has become a tourist destination by today, it has also made the park and the adjacent wildlife sanctuaries far too accessible to illegal encroachers and wildlife poachers.

 

Khao Sok liegt in der Gabelung der Gebirgskette, die das Rückgrat der malaysischen Halbinsel bildet und nur wenig südlich des Isthmus von Kra, der schmalsten Stelle der Halbinsel. Sowohl vom Golf von Thailand als auch von der Andamanischen See bringt der Monsun Regen in dieses Waldgebiet, welches damit zu den feuchtesten Regionen Thailands gehört.

Khao Sok hat eine komplizierte geologische Geschichte, die 300 Millionen Jahre zurückreicht, als der Perm Kalkstein in einem warmen, seichten und ruhigen Meer von Korallen aufgebaut wurde. Dieses Korallenriff erstreckte sich von China bis nach Borneo und wurde später von neuen Sedimenten bedeckt, die immense Hitze und Druck ausübten und dadurch die Kalkfelsen schufen, die wir heute sehen.

Während der letzten Eiszeit wurden grosse Wassermengen in den vergrösserten Polargebieten gebunden, was zu einer Senkung des Meeresspiegels führte. Dadurch kam es zu einer Verjüngung der Fluss Systeme und damit grösserer Erosion. Als der Meeresspiegel wieder stieg, verlangsamte sich der Prozess der Erosion und hinterliess als Ergebnis die langsam mäandrierenden Flüsse und die typischen Karstformen von heute.

Vor 40.000 Jahren war das Khao Sok Gebiet wahrscheinlich die Heimat nomadischer Waldbewohner, aber die erste historisch belegte Besiedlung der Gegend fällt in die Regierungszeit König Rama II. im späten 18. Jahrhundert. Nachdem die Burmesen die Küstenstädte Takuapa und Thalang überfallen hatten, flohen die Überlebenden landeinwärts bis in den Khao Sok. Sie fingen an, das Land für den Anbau von Reis, Gemüse und heimischen Früchten zu kultivieren und die neue Siedlung blühte, bis im Jahr 1944 eine tödliche Epidemie die Siedlung heimsuchte und die Bevölkerung auslöschte.

1961 wurde die erste Straße von Phun Phin, dem Bahnhof von Surat Thani an der Ostküste, durch das Landesinnere nach Takuapa gebaut. Das alte Dorf Ban Sok erhielt neues Leben, als mehr als 1000 Arbeiter ihr Lager dort aufschlugen, aber der Wald und seine Tiere wurden in noch nicht gekanntem Ausmass bedroht. Die neue Strasse brachte eine Flut von eifrigen Siedlern aus den südlichen Provinzen, die die wertvollsten Waldgebiete, den Tieflandregenwald, rodeten und als ihr Eigen betrachteten.

In den späten Siebziger Jahren schlossen sich viele thailändische Studenten kommunistischen Gruppen an und flohen in die wenigen verbliebenen Waldgebiete Thailands. Mit einer ihrer Befestigungen in den zerklüfteten Kalksteinbergen oberhalb des heutigen Chiew Lan Sees wehrten sie erfolgreich alle Angriffe des Militärs ab, während Holzfäller in Thailands Wäldern Amok liefen.

Nach einer vom Flugzeug durchgeführten Besichtigung des Gebietes erklärten sowohl die National Parkverwaltung als auch die Elektrizitätswerke Thailands ein starkes Interesse an diesem Gebiet. Die National Parkverwaltung fand neben verschiedenen seltenen Vegetationstypen und vielen weiteren Besonderheiten wie eindrucksvollen Kalksteinbergen, Klippen, Höhlen, Bächen und Wasserfällen, die reiche biologische Vielfalt an Pflanzen und Tieren bestätigt.  Neben Gaur, Banteng, Gemse, Tapir und Bär, die die weniger zugänglichen Gebiete bewohnten, gab es Elefanten, Tiger, Leoparden und kleinere Katzenartige, möglicherweise in verschwindend geringen Zahlen. Die meisten anderen Säugetiere leben in den Baumkronen oder sind nachtaktiv und daher selten zu entdecken. Zu ihnen gehören Gibbons, Makaken, Languren, Zibetkatzen, Lemuren und verschiedene Eichhornarten. 183 Vogelarten wurden beobachtet, unter ihnen Fasane und 5 Nashornvogelarten.

Es wurde beschlossen, dass alle Minen- und Holzfällarbeiten am 22. Dezember 1980 eingestellt werden müssen und Khao Sok wurde offiziell als 22. Nationalpark von Thailand deklariert mit einer Gesamtfläche von 645 Quadratkilometer.

1982 wurde der Rajprabha Damm aus Schiefer und Ton über den Pasaeng Fluss gebaut und damit der 165 Quadratkilometer grosse Stausee geschaffen, der die Stromerzeugung und Bewässerungsprojekte im Süden sichern sollte. Mehr als eine Million Bäume, eine der grössten Flächen des echten Tiefland Regenwalds, der längste natürliche Fluss Südthailands und die Grenzen eines gerade etablierten Nationalparks wurden geopfert und die Elektrizitätswerke Thailands finanzierten die grösste jemals in Thailand durchgeführte Rettungsaktion für Wildtiere unter der Leitung des führenden Naturschützers Serb Nakhasathien.

Die Fläche des eigentlichen Nationalpark Gebietes ist nicht gross, es grenzt aber im Westen an den Sri Phang Nga und im Norden an den Kang Krung Nationalpark, sowie im Osten und Norden an zwei weitere Naturschutzgebiete: Khlong Nakha und Khlong Saeng. Damit beträgt die Gesamtfläche nahezu 4000 Quadratkilometer und macht dieses Gebiet zum wichtigsten zusammenhängenden Regenwaldgebiet im Süden Thailands. Obwohl der gewaltige See heute eine Touristenattraktion geworden ist, macht er auch die im Norden liegenden Naturschutzgebiete leichter zugänglich für illegale Holzfäller und Wilderer.

 

 

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