Silk

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Silk

The origin of Silk and its production

The silkworm is the caterpillar of the silk moth and is the only domesticated butterfly species. It is blind, cannot fly and depends entirely on humans for its reproduction and does no longer occur in the wild.

The caterpillars hatch from their eggs after 10 days and feed on the leaves of the White Mulberry, a tree native to Northern China. The white, nude  caterpillars shed their skin four times and after about 35 days they turn slightly yellow, are 10,000 times heavier than when hatched, and ready to spin a cocoon. A continuous thread of raw silk from 300 to 900 metres length is produced in the salivary glands of the silkworm and it needs 3-4 days to spin the cocoon around itself. The silk fibres are very fine and lustrous, and have a triangular cross section with rounded corners. This refracts the light at different angles and gives silk the shimmering appearance it is prized for.

The cocoons are dipped into hot water to kill the pupa and loosen the tightly woven filaments. 5-8 of these super-fine filaments are twisted together to make one thread and are unwound onto a spool. To remove the natural yellow colouring of the silk yarn, it is soaked in hot water and bleached in large tubs of hydrogen peroxide before dyeing. Once washed and dried, the silk threads are then woven into cloth using a traditional hand operated loom or used for embroidery work. Clothes made from silk are not only beautiful and lightweight, they are also warm in cool weather and cool in hot weather.

Silk culture has been practiced for at least 5,000 years in China and anyone who    revealed the technique and process or smuggled silkworm eggs or cocoons would be punished by death. For more than two thousand years it was the most zealously guarded secret in history and the knowledge came to Europe only in the 13th century. Today, China is the world’s leading producer of silk.

Silk

Der Ursprung der Seide und ihre Herstellung

Die Seidenraupe ist die Raupe des Seidenspinners und die einzige domestizierte Schmetterlingsart. Der Falter kommt in der Natur nicht vor, ist blind, kann nicht fliegen und hängt für seine Vermehrung komplett vom Menschen ab.

Nach 10 Tagen schlüpfen die Raupen aus den Eiern und beginnen an den Blättern der weißen Maulbeere zu fressen, einem Baum, der in Nord-China beheimatet ist. Die weißen, nackten Raupen häuten sich viermal und nach etwa 35 Tagen ändert sich ihre Farbe zu gelb. Sie sind nun 10.000-mal schwerer als beim Schlüpfen und bereit, einen Kokon spinnen. Eine durchgehende Faser aus Rohseide von 300 bis 900 Meter Länge wird in den Speicheldrüsen der Seidenraupe produziert und sie braucht 3-4 Tage, um den Kokon um sich selbst zu spinnen. Die Seidenfasern sind sehr fein, glänzend und im Querschnitt dreieckig mit abgerundeten Ecken. Dadurch wird das Licht in unterschiedlichen Winkeln gebrochen, was der Seide das schimmernde Aussehen verleiht, wofür sie so geschätzt wird.

Die Kokons werden in heißes Wasser getaucht, um die Puppe zu töten und die dicht gewebten Fasern voneinander zu lösen. 5-8 dieser superfeinen Filamente werden zu einem Faden verdrillt und auf eine Spule gewickelt. Um die natürliche gelbe Färbung des Seidengarns zu entfernen, wird es vor dem Färben in heißem Wasser eingeweicht und in großen Wannen mit Wasserstoffperoxid gebleicht. Einmal gewaschen und getrocknet, werden die Seidenfäden dann auf einem traditionellen, handbetriebenen Webstuhl zu Tuch gewebt oder für Stickereien verwendet. Kleidung aus Seide ist nicht nur schön und leicht, sie ist auch warm bei kühlem Wetter und kühl bei heißem Wetter.

Die Technik der Seidenherstellung war seit mindestens 5.000 Jahren in China bekannt und wer die Technik- oder den Prozess offenbarte oder Seidenraupeneier oder Kokons schmuggelte wurde mit dem Tode bestraft. Für mehr als 2000 Jahre war es das am besten gehütete Geheimnis in der Geschichte und das Wissen erreichte Europa erst im 13. Jahrhundert. Heute ist China der weltweit führende Hersteller von Seide.

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